Das Christentum hat weltweit ca. zwei Milliarden AnhĂ€nger und ist damit die grĂ¶ĂŸte Weltreligion und trotzdem lebt jeder seinen Glauben unterschiedlich aus – und das ist auch gut so. Da wir alle unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Ansichten, Interessen und Glaubensweisen sind, ist es schlicht unmöglich nur eine richtige Art zu finden, seinen Glauben auszuleben.

Und trotzdem gibt es einige Dinge, an die jeder Christ glauben sollte:

 

1) Wunder gibt es auch heute noch

Nicht nur damals zur Zeit Jesu sind Wunder geschehen. Auch heutzutage passieren Dinge die man sich nicht erklÀren kann. Jeder hat sich bestimmt schon einmal gefragt: War das jetzt Schicksal oder Zufall?

In der Bibel steht „Denn Jesus Christus ist immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit.“ (HebrĂ€er 13,8)

Das allein zeigt, dass es Wunder gibt. Jesus, der damals welche vollbracht hat, gibt es bis in alle Ewigkeit.

Mit diesem Gedanken lebt sich das Leben glĂŒcklicher. Kein stĂ€ndiges Kopfzerbrechen oder GrĂŒbeln. Der einfache Glaube daran reicht und es werden Wunder geschehen.

 

2) Sie sind nicht allein

Nur weil man sich körperlich allein in einem Raum befindet, heißt das nicht, dass man allein ist. Schwer vorstellbar, aber wahr. Gott ist immer bei Ihnen. Er ist immer da, man kann zu ihm kommen wann immer man möchte. Jeder ist bei ihm willkommen. Er ist fĂŒr GesprĂ€che, Fragen oder auch einvernehmliches Schweigen offen. Er wird Bitten annehmen und helfen und fĂŒr Sie da sein.

Der Glaube daran, in keiner Situation allein zu sein ist sehr hilfreich. Auch wenn es anfangs ungewohnt oder komisch ist, versuchen Sie mit Gott zu reden und Sie werden sehen, dass er antworten wird. Vielleicht nicht in Worten, aber durch die Natur, GefĂŒhle, durch die Bibel, andere Menschen oder auch durch Wunder.

Gehen Sie aufmerksam durch die Welt und Sie erkennen viele Antworten, die auf ihre Wege zugeschnitten sind.

„So spricht der Herr, der die Erde geschaffen und fest gegrĂŒndet hat – und sein Name ist Herr: Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.“ (Jeremia 33,2)

3) Die Gaben des Heiligen Geistes haben nicht ausgedient

Die Gaben waren nicht nur fĂŒr die Zeit der Apostel wirksam. Sie sind eben nicht begrenzt auf Raum oder Zeit. Die 7 Gaben sind Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, StĂ€rke, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Diese gehen auf den Propheten Jesaja zurĂŒck.

Im Kapitel 11 verheißt er angesichts der zahlreichen Könige des Volkes Israel („aus dem Hause Davids“), die schwach waren, ihre Macht missbrauchten und sich von Gott abwandten, das Kommen des Messias. Dieser sollte die Beziehung des Volkes zu Gott wiederherstellen.

Viele stellen sich die Frage: was hat das mit meinem Leben zu tun? Man sollte sich ĂŒberlegen, in welcher konkreten Lebenssituation man steht und mit welchen Problemen man gerade zu kĂ€mpfen hat. Dann zeigt sich auch, dass die Frage nach einer gelungenen Lebensgestaltung eigentlich den Hauptpunkt der sieben Gaben darstellt.

„Und es sind verschiedene KrĂ€fte, aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allem. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller 
 Dies alles aber wirkt derselbe Geist und teilt jedem das Seine zu, wie er will.“ (1 Korinther 12; 6,7 & 11)

 

4) Gott wird Sie immer lieben

Viele Christen stimmen diesem Satz zwar zu, leben ihn aber nicht. Sie sind der Meinung „ich muss auf jeden Fall die Bibel lesen“ oder „ich muss jeden Tag beten“.

NatĂŒrlich ist es toll, wenn man diese Dinge tut. Aber auch wenn man seinen Glauben nicht aktiv auslebt und eben nicht sonntags in die Kirche geht oder die Bibel auswendig kennt, ist Gott immer fĂŒr einen da.

Jeder der an ihn glaubt, ist willkommen. DafĂŒr muss man nicht bestimmte Dinge tun, auf die man keine Lust hat. Das ist wichtig. Denn wenn man sich in seinem Glauben unter Druck gesetzt fĂŒhlt, kann man ihn gar nicht richtig ausleben. Wie bereits erwĂ€hnt: Wir sind alles Individuen, die nicht ein und denselben Weg gehen der fĂŒr alle funktioniert. Gott weiß das. Er wird nicht böse auf Sie sein, nur weil Sie ihm vor dem Essen nicht danken oder den „Status Quo“ des Glaubens leben.

  

5) Glaube bedeutet mehr, als nur Wahrheiten zu akzeptieren

Es geht nicht nur darum, die Existenz von Gott fĂŒr wahrscheinlich zu halten. Glaube bedeutet viel mehr als das. Darin sind Herz, Verstand und Kopf verwickelt und alle arbeiten zusammen, um seine Existenz zu bejahen. Ein Christ glaubt mit allem, was ihn ausmacht. Der ganze Mensch ist darin verankert.

Es stellt sich die Frage, warum es dann noch solche Dinge wie z.B. ein Glaubensbekenntnis gibt. Ganz einfach: es ist fĂŒr Menschen sehr hilfreich, etwas zu systematisieren. Das macht alles verstĂ€ndlicher. Ein Glaubensbekenntnis beispielsweise, bringt auf den Punkt, worum es in der Bibel geht.

  

Am Ende kann trotz allem jeder seinen Glauben so ausleben, wie er das möchte. Man sollte sich nicht vom „Standard-Glauben“ beeinflussen lassen oder unter Druck gesetzt fĂŒhlen.

Machen Sie es so, wie es ihnen gefĂ€llt und wie Sie am besten damit klar kommen – denn jeder Glaube ist gut.

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