Ein Buch mit unglaublichen Geschichten, Weisheit und Wahrheit: die Bibel. Jeder, der an Gott glaubt und ihn kennenlernen möchte, sollte sich auch mit seinem geschriebenen Wort auseinandersetzen. Wir können garantieren, wer die Bibel liest hat eine Zeit voller Aha-Momente und Offenbarungen. Die Bibel ist das meistverbreitete Buch der ganzen Welt, viele Menschen haben es in ihren Bücherregalen stehen. Aber wahrscheinlich liest es aktiv nur ein Bruchteil von ihnen. Das ist aber kein Wunder: die Bibel ist ein dickes und besonderes Werk. Man nimmt es nicht einfach wie einen Roman in die Hand und fängt mit dem Lesen an. Die Menschheit hat sich im Zeitalter von Twitter, WhatsApp oder Facebook an kurze Nachrichten und Texte gewöhnt. Am Liebsten haben wir alles kurz und knapp zusammengefasst. Die Aufmerksamkeitsspanne hat sich extrem verkürzt – bekommt man in den ersten paar Sekunden nicht das wonach man sucht, geht man weiter zum nächsten.

Dafür wurde die Bibel aber nicht geschrieben. Jeder der sich vornimmt, in ihr zu lesen, sollte das wissen und im Hinterkopf behalten. Dieses Buch wurde über Jahrhunderte hinweg in verschiedenen Sprachen und Satzformen geschrieben. Es enthält neben den Geschichten auch noch Gedichte, Stammbäume und Gesetze. Es hat sehr lange Sätze mit komplexen theologischen Ideen. Kurz gesagt: Es wird eine Herausforderung es zu lesen – aber es lohnt sich.

Und wie Sie das Bibellesen vereinfachen können, zeigen wir Ihnen 7 Tipps für das Bibellesen:

 

1)Das Auge „isst“ mit

Das Auge „isst“ mit. Wenn Ihre Bibel schon sehr alt, verstaubt und vergilbt ist, wird es ihnen schwerer fallen, das Buch in die Hand zu nehmen. Die Investition in eine neue schöne Bibel, die Ihnen optisch gut gefällt, wird sich lohnen. Wenn Ihre Bibel aber einen emotionalen Wert für Sie hat und Sie auch gerne in dieser Ausgabe lesen wollen, kann man sich alternativ einen schönen Schutzumschlag kaufen. Dieser hilft nicht nur zum Lesen, sondern beschützt zudem auch noch das Buch.

 

2) Suchen Sie sich eine Bibel die Ihnen gefällt

Die Bibel gibt es in unzähligen Übersetzungen – wählen Sie eine, die Ihnen am besten gefällt und in der Sie gut lesen können. Man kann sie mit einfacher Sprache oder sogar im Dialekt kaufen. Die Meisten bevorzugen jedoch die Version, die möglichst nah am Originaltext bleibt. Diese Sprache ist man heutzutage aber nicht mehr gewohnt und liest sich anfangs vielleicht etwas holprig, aber auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit.

 

3) Verwenden Sie einen Bibelleseplan

Verwenden Sie einen Bibelleseplan. Davon gibt es zahlreiche im Internet, man kann sich also den raussuchen, mit dem man am besten zurechtkommt. Diese können dabei helfen, ein Ritual zu entwickeln. Sie erinnern einen täglich daran, welche Passage man gerade lesen muss und helfen dabei, sein Ziel zu erreichen, die Bibel komplett durchzulesen. Natürlich geht es nicht darum, so schnell wie möglich alle Seiten zu kennen, Quantität ist dabei nicht wichtig. Es geht um den Inhalt, das ist der Grund warum man die Bibel liest und dieser steht selbstverständlich im Vordergrund. Trotzdem dienen die Bibellesepläne als Motivation und bringen einen besser durch trockene Stellen der Bibel.

 

4) Erschaffen Sie sich eine Routine

Erschaffen Sie sich eine Routine. Es wird Ihnen bestimmt einfacher fallen, wenn Sie das Bibel-Lesen als festen Bestandteil in ihren Alltag involvieren. Die Einstellung „ich lese dann, wenn ich die Zeit dafür habe“, wird Sie Ihrem Ziel nicht näherbringen. Denn dann werden Sie immer „wichtigere“ Sachen finden, die Sie stattdessen tun werden. Es reichen schon 10 Minuten am Tag, die man dem Lesen widmet. Sei es morgens beim Kaffeetrinken oder in der Mittagspause auf der Arbeit. Auch die Zeit, die man in der Bahn verbringt, können die neuen „Bibelminuten“ werden. Falls Sie oft von Familienmitgliedern oder Freunden abgelenkt werden, stellen Sie sicher, dass diese Leute über Ihren Vorsatz Bescheid wissen. Sagen Sie ihnen, dass Sie sich vorgenommen haben, mehr zu lesen und dafür Ruhe brauchen. Dann gehören diese paar Minuten am Tag ganz allein Ihnen und Ihren Gedanken.

 

 

5) Zwingen Sie sich, auch die Sätze, die Ihnen so bekannt sind, zu lesen

Vielleicht haben Sie die Bibel noch nie komplett am Stück gelesen, kennen aber ein paar Passagen sehr gut. Wenn man an diese Stellen kommt, kann das schnell langweilig werden. Man kennt sowieso schon jedes Wort und könnte es mit verschlossenen Augen lesen, dann macht man einfach auf der nächsten Seite weiter und überspringt diesen Teil der Bibel. Ist einem ja ohnehin schon bekannt, oder? Nein! Zwingen Sie sich, auch die Sätze, die Ihnen so bekannt sind, trotzdem noch einmal zu lesen. Denn wenn Sie sich hier eine Ausnahme genehmigen, wird das mit Sicherheit öfter vorkommen und am Schluss haben Sie die Bibel dann doch nicht komplett gelesen. Also auch wenn es beim Lesen mal langweilig wird: Zähne zusammenbeißen und durch! Am Ende werden Sie sich darüber freuen.

 

6) Ihnen fehlt es an Motivation?

Ihnen fehlt es an Motivation? Oft hilft es, so ein Ziel gemeinsam mit einer geliebten Person zu erreichen. Ähnlich wie einen Fitnessstudiopartner zu haben, der mit einem den inneren Schweinehund besiegt, kann das auch beim Bibellesen helfen. Tauscht man sich im Nachhinein immer über die gelesenen Passagen aus, ist man quasi dazu gezwungen, sich hinzusetzen und zu lesen. Denn man möchte die andere Person schließlich nicht hängen lassen. Dabei kann es sich um die beste Freundin, den Partner oder die Tante handeln. Hauptsache die Person hat genauso viel Interesse und verfolgt dasselbe Ziel.

 

 

7) Es gilt Qualität vor Quantität

Wie bereits erwähnt: es gilt Qualität vor Quantität. Wenn Sie für bestimmte Seiten länger brauchen als „geplant“, stressen Sie sich nicht. Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man sich ein paar Minuten mehr Zeit nimmt. Dann hat man noch die Möglichkeit, über bestimmte Bibelverse nachzudenken. Meditieren Sie gerne? Dann versuchen Sie mal, sich mit dem Vers im Kopf hinzusetzen und nur auf Ihre Atmung zu konzentrieren. Oder stellen Sie sich den Text bildlich vor – malen Sie ein Bild in Ihrem Kopf und lassen Ihrer Fantasie freien Lauf. Beispiel Psalm 36: wie erfrischend ist es wohl, aus der Quelle zu trinken? Ist das Wasser kalt oder angenehm warm? Stellen Sie sich vor, sich an diesem Ort auszuruhen, sich ins Gras zu legen und die Füße in das Wasser zu halten. Wenn Sie sich öfter ein Bild im Kopf zusammenlegen und die Passagen der Bibel lebendig werden lassen, nehmen Sie aktiver an der Szene teil. Sie lesen den Abschnitt nicht nur, Sie leben ihn und haben dadurch auch mehr Spaß beim Lesen der Bibel.

 

 

Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen bei Ihrem Vorhaben helfen werden. Wir wünschen viel Glück und vor allem Spaß für Ihre Zeit mit Gottes Wort!

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