4 Tipps, wie man in schweren Zeiten beten kann + 4 Praxis-Tipps 😇

4 Tipps, wie man in schweren Zeiten beten kann + 4 Praxis-Tipps 😇

Wie kann man in schweren Zeiten beten? In Zeiten von Corona ist diese Frage bei vielen sehr relevant. Zeiten, in denen es am einfachsten wäre, negativ, entmutigt und hoffnungslos zu reagieren. Doch grade jetzt, ist es wichtig neue Hoffnung zu schöpfen und unseren Blick wieder auf Gott zu richten.

Beten ist nicht leicht, denn oft versperren uns unsere Probleme und Erwartungen den Blick auf Gott. Doch beten ist immer sinnvoll, wie uns die Bibel lehrt. Denn auch sie ist gefüllt mit Leidensgeschichten und Menschen, die an Gott zweifeln. Doch all diese Menschen sehen früher oder später ein, dass Gott Trost schenkt, nur Gutes für die Menschen möchte und unser Leid sieht.

1) Dankbar sein und auf Gott vertrauen

Während einer schweren Zeit, ist Dankbarkeit nicht das Erste, an das man denkt, wenn man betet. Doch in Römer 5 werden wir daran erinnert, dass Gott mit jeder Hürde und mit jeder Schwierigkeit eine Absicht verfolgt und unsere Geduld stärken möchte: „[…] Denn Leid macht geduldig“ (Römer 5, Vers 3). Geduld ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss, sie macht Dinge, die heute unerträglich erscheinen, für das nächste Mal erträglich. Außerdem wissen wir, dass Gottes Pläne größer sind als wir jemals begreifen können und sollten auf diese Pläne vertrauen. Gott ist da, er geht jeden Schritt mit uns und trägt uns durch unsere Prüfungen. Und das alleine ist Grund, Gott zu danken und Ihm die Ehre zu bringen. Und welchen schöneren Beginn kann ein Gebet haben, als dem Herrn zu danken und Ihm neues Vertrauen auszusprechen?

 

2) Im Prozess beten

Wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel. Und das gilt auch für unsere Prüfungen. Denn das Endresultat ist nicht das, auf das wir unseren Fokus setzen sollten. Stattdessen dürfen wir den Heiligen Geist einladen, durch uns und in uns zu wirken und sollten uns nicht bemitleiden für die Schwierigkeiten, die wir erleben. Zudem ist Gott derjenige, der uns erlöst von unseren Leiden und wir haben die Gewissheit, dass Er uns ausstattet mit allen Ressourcen, die wir benötigen um jede Situation zu meistern. Schon Paulus schreibt an die Gemeinde in Philippi, dass es egal ist, in welcher Lage wir uns befinden, in unseren Tiefen, wie in unseren Höhen ist Jesus derjenige, der uns Kraft gibt. Das heißt, wenn wir unsere Perspektive verändern, für jeden kleinen Schritt beten und unsere Kraft von Jesus bekommen, fällt uns auf, dass jeder Berg erklimmbar ist. Jedoch hilft es auch unsere Probleme in die Perspektive zu rücken. Die Probleme und Prüfungen, die wir jetzt erleiden müssen, werden klein im Vergleich zum Himmel, der uns erwartet.

 

 

4) Ehrlichkeit währt am längsten

Ehrliche Kommunikation ist mit Gott mindestens genauso wichtig, wie mit Mitmenschen. Wir dürfen alle Gefühle und Gedanken mit Gott teilen, das gilt auch für anklagenden und zweifelnden. Das ist besonders beruhigend zu wissen, wenn wir schwierige Zeiten erleben. Gott möchte, dass wir ehrlich und direkt mit Ihm sprechen und alle Sorgen bei Ihm abwerfen (1.Petrus 5,7). Und sollten mal keine Worte da sein, um zu beschreiben wie wir uns fühlen, können wir sicher sein, dass Gott sie dennoch hört, denn das verspicht Jesus in Matthäus 6, Vers 8: „Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr Ihn bittet“. Und oft, wenn wir erst nicht wissen, wie wir uns ausdrücken sollen, kommen die Worte von alleine, sobald wir anfangen zu beten.

 

 

5) Gemeinsam sind wir stark

Jesus ermutigt uns in Matthäus 18 gemeinsam mit anderen zu beten. Denn, wenn uns die Worte fehlen, hat sie ein Mitgläubiger vielleicht parat. Zudem können uns unsere Glaubensgeschwister mit Gebeten unterstützen und Gott für uns bitten. Gemeinsam beten hat zudem viel Kraft, da die Gedanken und Formulierungen der verschiedenen Personen sich meist gut ergänzen. Zusätzlich finden wir in der Gemeinschaft Halt und Trost. Viel Kraft hat es auch, wenn wir für uns beten lassen und die anderen Kraft durch ihre Hände in uns fließen lassen.

 

 

Vier weitere Praxis-Tipps

  1. Ruhe finden: wählen Sie einen guten Zeitpunkt für Ihr Gebet. Meist hilft es, sich die Ruhe zu schaffen, um innerlich still zu werden. So geht das Beten einfacher und Sie verlieren Ihren Fokus nicht.
  2. Einen Ort aussuchen: Suchen Sie sich einen Ort aus, an dem Sie sich wohlfühlen und wo Ihre Ruhe nicht gestört werden kann. Dies kann jeder beliebige Ort sein. Manche finden es hilfreich sich einen festen Ort auszusuchen, ob im Haus oder eine Kirche.
  3. Schieben Sie Ihr Ego beiseite: Gebete funktionieren, wenn Sie den Fokus auf Gott legen und sich bewusst sind, dass Er die Kontrolle hat. Er hat auch die Kontrolle über Sie und Ihr Leben.
  4. Amen: ein Wort, das im Hebräischen unter anderem bedeutet: „sich festmachen, sich verankern in Gott“. Ein Wort, welches ausreicht und dafür steht, dass Sie sich an Gott festhalten. Tja, so leicht kann es manchmal sein.

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