Diese Menschen haben Filmgeschichte geschrieben. Noch nie haben andere so viele Leute in die Kinos gelockt.

Immer wieder bringen sie uns zum Träumen, Weinen und Lachen. Keiner ist so gut darin, einem Publikum so atemberaubende Momente zu schenken wie sie: die besten Regisseure der Welt.

 

Martin Scorsese

„My whole life has been movies and religion. That’s it. Nothing else.“

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Eine enge Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio und Robert De Niro hegt der Regisseur Martin Scorsese. Er wurde am 17. November 1942 in Queens, New York geboren, studierte Filmgeschichte an der New York University und arbeitete als Editor und Produzent, bevor er die Regie für sich entdeckte. Sein Debüt hatte er im Jahr 1967 mit dem Film „Wer klopft denn da an meine Tür?“. Seine bekanntesten Werke sind unter anderem „Shutter Island“, „Taxi Driver“ und „The Wolf of Wall Street“. In seiner Karriere wurde er bisher für neun Oscars nominiert.

Schon als Kind war er ein großer Geschichtenerzähler, sagt aber selbst, dass er Filme mittlerweile mit über 70 Jahren ganz anders erzählt als noch damals mit 30. Das liege vor allem daran, dass er heute ein anderes Verständnis zum Leben habe.

Bei seinen Arbeiten interessierte ihn schon immer die Frage: Was macht jemanden zu einem guten Menschen? Was heißt das überhaupt? Und welche Kräfte zehren dabei an uns?

Scorsese ist ein sehr emotionaler Regisseur, der am Set auch hin und wieder einmal Tränen in den Augen hat. Mit den Gefühlen, die die Schauspieler in seinen Filmen übermitteln, lebt er besonders im Schneideraum noch mindestens ein Jahr weiter.

 

Steven Spielberg

„I dream for a living.”

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Spielberg wurde am 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio geboren und bekam bereits mit 8 Jahren seine erste Kamera von seinem Vater geschenkt.

Bei einem Praktikum bei Universal Studios drehte er seinen ersten Kurzfilm namens „Amblin“, der sogar im Kino ausgestrahlt wurde und einen Preis bei dem Atlanta Filmfestival gewann. Der damals 23-Jährige bekam daraufhin einen langfristigen Vertrag bei den Universal Studios und wurde somit jüngster Regisseur, der je von einem großen Hollywood Studio engagiert wurde.

Der Film „Der weiße Hai“ aus dem Jahr 1975 schenkte ihm den Titel als Hollywood-Wunderkind.

Doch fast alle seine Filme spielten Rekordsummen ein. Mit „E.T.“ und „Jurassic Park“ eroberte er die Hitlisten der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

Im Jahr 2006 wurde er zur mächtigsten Person in der Filmindustrie gekürt und als einflussreichster Mensch seiner Generation ernannt.

 

Quentin Tarantino

„When people ask me if I went to film school, I tell them, ‘no, I went to films.’“

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Der Regisseur von “Pulp Fiction”, “Reservoir Dogs” und “Django Unchained” wurde 1963 in Knoxville, Tennessee geboren.

Seine Filme sind besonders bekannt für ihre raffinierten und teils sehr langen Dialoge, die ihm bisher schon vier Oscar Nominierungen einbrachten. Bei einem von ihnen hat sogar der deutsche Schauspieler Til Schweiger eine Rolle übernommen.

Der Regisseur zeigte schon früh Interesse an Filmen und begann bereits im Alter von 14 Jahren sein erstes Drehbuch zu schreiben.

Tarantino betont immer wieder, dass er in seine Karriere als Regisseur genau 10 Filme machen will, um dann in Regie-Rente zu gehen. Angeblich spielen alle seine Filme im gleichen Universum, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten und Orten.

 

Christopher Nolan

„Every film should have its own world, a logic and feel to it that expands beyond the exact image that the audience is seeing.”

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Der britische Regisseur wurde am 30. Juli 1970 in London geboren. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Inception“ und die „The Dark Knight“-Reihe.

Schon als kleiner Junge entdeckte er die Super-8-Kamera seines Vaters und begann kurze Filme mit Spielfiguren zu drehen. Später studierte er englische Literatur am University College London.

Nolan möchte mit seinen Filmen zum Mitdenken anregen und hat eine Vorliebe für ungewöhnliche Grundideen und komplexe Erzählstrukturen. Dafür nutzt er zum Beispiel das Stilmittel der nicht chronologischen Szenenanordnung, die man in seinem Film „Memento“ bewundern kann.

 

James Cameron

„People call me a perfectionist, but I’m not. I’m a rightist. I do something until it’s right, and then I move on to the next thing.”

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James Cameron zählt zu den besten Regisseuren der Welt. Er wurde am 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario geboren und steht mit seinem Film „Titanic“ auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten hinter Avengers Endgame und Avatar.

Auch bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ hat er Regie geführt. Dieser ging als erster 3D Film in die Filmgeschichte ein und wurde erst im April 2019 von Platz 1 gedrängt.

Bevor er jedoch ein berühmter Regisseur geworden ist, jobbte er in zahlreichen Aushilfsjobs und bekam im Jahr 1981 seinen ersten Regieauftrag.

Nachdem er mit Titanic ein Tiefseewunder auf die Leinwand brachte, zog er sich erst einmal aus der Filmwelt zurück und reiste selbst einmal als begeisterter Taucher zum tiefsten Punkt der Erde.

 

Den Regisseuren haben wir so ziemlich alles zu verdanken, was auf der Leinwand passiert. Um seine Vorstellung wahr zu machen, braucht der Regisseur Mitarbeiter, die die Kameras bedienen und das Licht setzen. Leute, die den Ton machen, sowie die Kostüme und die Schminke. Eine besondere Rolle haben natürlich auch die Schauspieler vor der Kamera. Sie alle werden vom Regisseur angeleitet, um seine Idee zu einem fertigen Film umzusetzen und das Publikum für eine Zeit lang in eine andere Welt mitzunehmen.

Sollte bei unseren Tipps nichts für Sie dabei gewesen sein, schauen Sie einfach selber mal bei yesflix.de vorbei und lassen sich von der Auswahl inspirieren - dort ist für jeden etwas dabei. Schreiben Sie uns nach Ihrem Filmabend gerne einen Kommentar, was Sie von unseren Empfehlungen halten! Viel Spaß beim Schauen 🙂

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