Schon geht es weiter mit unserer Erklärung zu Filmbegriffen. Bei den ersten beiden Buchstaben im Alphabet ging es unter anderem um Animationen und das sogenannte „Box-Office“. Dieses Mal sind mit den Buchstaben C und D auch wieder interessante Begriffe dabei, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Viel Spaß beim Lesen und Lernen!

C – Cameo / CGI / Cineast

Cameo:

Als Cameo-Auftritt bezeichnet man das Auftauchen berühmter Personen und Stars in Filmen, in denen sie keine richtige Rolle verkörpern. Es ist nur ein kurzer Auftritt und die Person hat auch oftmals keinen zu sprechenden Text. Als legendär gelten die Cameos von Stan Lee in jedem Marvel-Blockbuster. Andere Beispiele sind Chuck Norris, der bei „Voll auf die Nüsse“ in der Wettbewerbsjury sitzt oder Alfred Hitchcock, der ebenfalls in fast jedem seiner Filme einen Kurzauftritt hat. Dem Publikum soll es Spaß machen, den Star während des Schauens zu entdecken.

CGI:

„Computer Generated Imagery“, damit werden die visuellen Effekte für Filme und Serien erstellt. Das macht man mithilfe von Computertechnik, ähnlich wie bei Animationen. Ein Film kann komplett aus CGI bestehen oder dadurch nur aufgewertet werden, beispielsweise bei Serien wie Game of Thrones.

Diese Technik wir aber auch oft dazu verwendet, kleinere Bildkorrekturen vorzunehmen. Als gelungenes CGI wird es dann bezeichnet, wenn es dem Publikum nicht auffällt. Je echter etwas aussieht, desto besser wurde das Computer Generated Imagery gemacht.

Cineast:

Früher stand das Wort für einen Filmschaffenden oder einen Regisseur. Es kommt aus dem Französischen von cinéaste, welches ursprünglich 1920 von Louis Delluc erdacht wurde, um den Unterschied zwischen dem kommerziellen Kino und einem Kino mit Kunstanspruch zu verdeutlichen.

Heute steht es eher für einen Filmliebhaber, einen Fan, der sich sehr stark für Filme, Filmtechnik und die Geschichte dahinter interessiert. Das Interesse eines Cineasten geht über den reinen Unterhaltungswert, wie ihn viele Leute haben, hinaus. Meistens sind sie auch ausgewiesene Kenner auf diesem Gebiet.

D – Director’s Cut / Dolby Surround

Director’s Cut:

Darunter versteht man eine besondere Schnittfassung eines Films. Regisseure favorisieren häufig andere Schnittversionen als die, die im Kino laufen. Diese erscheinen meistens nach dem Kinostart auf DVD oder Blu-ray und sind oft länger und entsprechen mehr der künstlerischen Intention des Machers. Damit wird dann nicht mehr die breite Masse angesprochen, sondern vor allem die Cineasten.

Dolby Surround:

Bei Dolby Surround geht es um den Ton bei Filmen. Das ist eine sehr wichtige Kategorie, die sogar jedes Jahr bei den Oscars mit bester Ton und bester Tonschnitt ausgezeichnet wird. Es ist ein analoges Mehrkanalsystem, welches oft auch im Heimkinobereich angebracht wird.

Dafür werden vier Kanäle so codiert, dass sie auf zwei Tonspuren untergebracht werden können. Beim Abspielen werden diese dann wieder auf die vier Kanäle decodiert.

Die Kanäle sind dabei Lautsprecher, die üblicherweise so im Raum angebracht werden, dass es drei vordere Lautsprecher an der linken und rechten Seite, sowie einen in der Mitte gibt. Einen Lautsprecher gibt es dann noch im hinteren Teil des Raumes. Das sorgt bei Filmen und Musik für einen Rundumklang.

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