Ein Thema, das präsenter ist denn je… Umweltschutz und die Klimaerwärmung. Aber was hat das Christsein damit zu tun? Sagen die Bibel und Gott überhaupt was dazu? Und was können wir als Christen bewirken?

Es ist ein Thema, das nicht häufig angesprochen wird im Rahmen eines Gottesdienstes, denn es gibt viele verschiedene Meinungen und Berichte dazu. Aber ist das überhaupt wichtig für die Debatte?

Im ersten Buch Mose, Vers 28 heißt es: „Er segnete sie und sprach: Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere […]“. Das klingt erstmal nach einer klaren Ansage. Wir herrschen also über alle Tiere und damit auch über die Umwelt. Aber mit dieser Freiheit, kommt die Verantwortung. Wir sind damit also für alles auf dieser Erde verantwortlich. Für die Wälder, Tiere und die Meere, um ein paar Bereiche zu nennen. Doch wie halten wir es mit dieser Verantwortung? Und nicht nur als Gesellschaft, sondern als Einzelpersonen?

 

1) Das Klima und die Ernährung

Kleiner Funfact zu Beginn: Als Gott die Menschen erschuf, hatte Er vorgesehen, dass sie im Paradies leben sollen. Nun mussten sie natürlich etwas essen: Obst. Also erschuf er uns als Frutarier (1. Mose 1, Vers 29). Als Gott dann den Bund mit Noah schloss, sagte Er, dass wir uns von nun an auch von dem Fleisch der Tiere ernähren dürfen (1. Mose 9, Vers 3). Das ist sozusagen der letzte Stand, auf dem wir sind. Praktizieren die meisten Menschen heute noch so. Vor allem, da im Neuen Testament Jesus zitiert wird: „Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, dass ihn unrein machen könnte. Sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht.“ (Markus 7, Vers 15).

Jedoch wird auch von uns verlangt, dass wir gut mit den Tieren umgehen; dass wir den Garten (unsere Erde) pflegen. Es geht also nicht darum, kein Fleisch mehr zu essen, aber wir müssen uns die Frage stellen, welches und wieviel Fleisch wir essen, um der Verantwortung gerecht zu werden. Denn Massentierhaltung ist das Gegenteil der gottgegebenen Einzigartigkeit und schadet unserem Klima. Tiere werden künstlich gemästet, wachsen in unfassbarere Schnelle auf unfassbare Größen, Hühner legen viel mehr Eier, als sie eigentlich könnten. Das Fleisch, das wir essen, ist vollgepumpt mit Hormonen und Medikamenten.

Um alle Masttiere zu ernähren, werden Fußballfeld-große Teile des Regenwaldes abgeholzt, zig Tausende Liter Wasser werden verbraucht, und so viel Nahrung wird ausschließlich an Tiere verfüttert. Wo ist da unser Mitgefühl? Nicht nur den Tieren und der Umwelt gegenüber, sondern auch unserem eigenen Körper gegenüber. In Kolosser 3, Vers 12 steht: „[…] Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld“.

2) Habgier und nachhaltig leben

„Dann wandte er sich an alle: >Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen <“ (Lukas 12, 15). Genau dieses Zitat von Jesus ist wichtiger denn je, denn unsere Gesellschaft ist eine Wegwerf- und Konsumgesellschaft. Das soll nicht heißen, dass man sich nichts

kaufen sollte. Jedoch stellt sich immer die Frage nach Brauchen oder Wollen. Und dann kann man natürlich darauf achten, bei welchem Anbieter man einkauft und sich erkundigen, wo das Produkt herkommt. Klingt ganz schön öko, oder? Aber auch hier spielt das Klima wieder eine Rolle. Die Produktion einer Jeans verbraucht 8000 Liter. Das sind circa 50-mal eine volle Badewanne. Ganz zu schweigen, von den menschenunwürdigen Konditionen, unter denen diese hergestellt werden. Das neuste Auto, die modernsten (dennoch billig produzierten) Klamotten, die Marken-Schuhe… ist das alles Gottes Wille? Ist nicht das wichtigste unser Glauben? Ist nicht all unser Geld nur geliehen von Gott? Könnte man nicht das Geld, welches man meint übrig zu haben, lieber spenden als das hundertste Paar Schuhe zu kaufen? Und ist es nicht wichtiger, was wir in den Herzen unserer Kinder hinterlassen, als auf dem Bankkonto?

Nachhaltig leben ist keine Erfindung unserer Zeit. Gottes Wort fordert uns Christen auf, unsere Gaben, wie auch unsere finanziellen und geistigen Gaben, verantwortungsvoll und weise einzusetzen, um den biblischen Glauben auch in den nachfolgenden Generationen aufrechtzuerhalten. Welcher Segen ist es doch, wenn in Familien über Generationen Gottes Wort geliebt und gelebt wird!

Aber was können wir konkret tun?

Generell gilt: Weniger ist mehr!

  • Müll trennen. Ein sehr einfacher erster Schritt
  • Bio-Fleisch essen und generell auf Bio-Produkte umsteigen oder natürlich ganz auf Fisch und Fleisch verzichten.
  • Nehmen Sie die Bahn oder das Fahrrad. Auch wenn das Auto oft die bequemste Alternative ist.
  • Sprechen Sie in Ihrer Gemeinde mit anderen darüber.
  • Kaufen Sie in Vintage- und Second-Hand-Läden ein oder veranstalten Sie einen Kleidertausch mit Ihrer Gemeinde
  • Überlegen Sie, bevor Sie etwas wegtun: Ist es vielleicht noch gut für eine andere Funktion?
  • Misten Sie aus und spenden Sie.
  • Bauen Sie Ihr Gemüse selbst an, das geht auch in Töpfen auf dem Balkon oder natürlich in Ihrem Garten und essen Sie saisonales Gemüse.
  • Gehen Sie verantwortungsvoll mit Rohstoffen um: Energie sparen (z. B. beim Heizen, Licht usw.)

4) Bewahrung der Natur

„Dann wandte er sich an alle: >Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen <“ (Lukas 12, 15). Genau dieses Zitat von Jesus ist wichtiger denn je, denn unsere Gesellschaft ist eine Wegwerf- und Konsumgesellschaft. Das soll nicht heißen, dass man sich nichts kaufen sollte. Jedoch stellt sich immer die Frage nach Brauchen oder Wollen. Und dann kann man natürlich darauf achten, bei welchem Anbieter man einkauft und sich erkundigen, wo das Produkt herkommt. Klingt ganz schön öko, oder? Aber auch hier spielt das Klima wieder eine wichtige Rolle. Die Produktion einer Jeans verbraucht 8.000 Liter Wasser. Das sind circa 50-mal eine volle Badewanne. Ganz zu schweigen, von den menschenunwürdigen Konditionen unter denen diese hergestellt werden. Das neuste Auto, die modernsten (dennoch billig produzierten) Klamotten, die Marken-Schuhe… ist das alles Gottes Wille? Ist nicht das Wichtigste unser Glauben? Ist nicht all unser Geld nur geliehen von Gott? Könnte man nicht das Geld, welches man meint übrig zu haben, lieber spenden als das hundertste Paar Schuhe zu kaufen? Und ist es nicht wichtiger, was wir in den Herzen unserer Kinder hinterlassen, als auf dem Bankkonto? Nachhaltig leben ist keine Erfindung unserer Zeit. Gottes Wort fordert uns Christen auf, unsere Gaben, wie auch unsere finanziellen und geistigen Gaben, verantwortungsvoll und weise einzusetzen, um den biblischen Glauben auch in den nachfolgenden Generationen aufrechtzuerhalten. Welcher Segen ist es doch, wenn in Familien über Generationen Gottes Wort geliebt und gelebt wird!

Die Natur braucht dieses Wasser, um uns und Gottes Schöpfung am Leben zu halten, doch wie soll das funktionieren, wenn wir über unseren Maßen leben? Um zu sehen, wie schön und wichtig Gottes Schöpfung ist, schnappen Sie sich Ihre Familie und schauen Sie eine der folgenden Dokumentationen bei uns auf Yesflix: Sinfonie unserer Erde, Gottes wilde Schöpfung und viele mehr

Konkrete Praxis-Tipps:

  • Sprechen Sie in Ihrer Gemeinde mit anderen über das Thema Nachhaltigkeit.
  • Kaufen Sie in Vintage- und Second-Hand-Läden ein oder veranstalten Sie einen Kleidertausch mit Ihrer Gemeinde
  • Überlegen Sie, bevor Sie etwas wegtun? Ist es vielleicht noch gut für eine andere Funktion?
  • Misten Sie aus und spenden Sie.

 

Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen bei Ihrem Vorhaben helfen werden. Wir wünschen viel Glück und vor allem Spaß für Ihre Zeit mit Gottes Wort!

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